Donnerstag, 27. Dezember 2012

Was habt ihr denn so zu Weihnachten verschenkt?

Meine Lieben,

ich wollte euch noch gern eine schöne uns praktische Bastelei zeigen, die ich mir und meiner Schwester gebastelt habe. Einen Ohrringrahmen:


Ich habe mir zwei Bilderrahmen von Ikea besorgt und Stoff in sie eingespannt, sodass man seine Ohrstecker durch das Gewebe stecken kann. (Söndrum 21x30 cm) Erst habe ich einen großen Fehler gemacht, indem ich den Stoff falsch angetackert habe. Sodass mein Rahmen dann leider so aussah:

 Wenn ihr denselben Rahmen nehmen wollt, um es nachzumachen, dann achtet darauf, dass ihr wie folgt tackert:


Zum Glück konnte ich dann den Rahmen für mein Schwesterchen fehlerlos fertigstellen. Und meinen Rahmen konnte ich auch retten - mit ordentlich viel Glitzerpuder, Plastestrassteinchen und Heißkleber.


Ansonsten habe ich noch ein paar Handyhüllen bzw. eine Kindlehülle genäht und dann verschenkt.
Was habt ihr denn so gebastelt? Ich hoffen, ihr hattet alle ein schöne besinnliches Weihnachtsfest.

Ganz liebe Nachweihnachtsgrüße <3

Dienstag, 18. Dezember 2012

In der Weihnachtsbastelwerkstatt...

Meine lieben Bastelwütigen,

seid ihr auch fleißig am werkeln für eure Lieben? Ich mache immer ein paar Basteleinen oder der Beschenkte ist eher ein Kauftyp, dann wird natürlich auch vom Bastlerehrenkodex etwas Abstand genommen. Ich wollte euch gern eine kleine "Sneak Preview" geben. Allerdings bin ich mir nur bei einem sicher, dass er keinen Blick in meinen Blog werfen wird: mein Freund. Deshalb zeige ich euch schon einmal, was er Selbstgemachtes bekommt.

Etwas Schnelles-Nützliches - einen Schal, denn er besitzt irgendwie nur einen. Für eine Frau nicht vorstellbar... Ich habe ihn ganz einfach gehäkelt. Alles sind Stäbchen, ich habe die Breite und Länge nach Gefühl gemacht?! ^^ Die Wolle heißt Tosca, ist von Lang Yarns und hat die Farbe 9992(?). Ich habe die Wolle mal geschenkt bekommen und nun endlich durfte sie sich zu etwas formen. Habe vorher immer nichts "Würdiges" gefunden, was man daraus machen könnte. Immer wieder wurden angefangene Projekte aufgetrennt und nun kommt sie doch noch zum Zug. ; )

Easy, aber wärmt! ^^

Was verschenkt ihr denn so? Bastelt ihr ausschließlich oder teilweise, so wie ich? Ich wünsche euch weiter eine schöne Weihnachtszeit und fröhliches Basteln!

Eure Minusch

Donnerstag, 22. November 2012

Rezept: Dillmangelunfall

Komischer Titel für ein Rezept, dass ich euch ernsthaft ans Herz legen will, nicht wahr. Aber ich will euch meine zufällige Entdeckung nicht vorenthalten.

Erstmal die Geschichte dazu:
Ich hatte mir zwei Packungen eingefrorenen Lachs gekauft, beide auftauen lassen und leider nur eine verbraucht. So musste ich mir für den Folgetag und die restliche Packung noch etwas einfallen lassen.
Zugegebenermaßen mag ich Dill als Gewürz nicht. Er ist mir zu stark. Aber mein Freund hat was für Dill übrig und da dachte ich, machen wir trotz meiner Abneigung den Lachs mit Kartoffeln, Gurkensalat und einer Dill-Sahne-Soße.
In dem Discounter, in dem wir einkaufen waren, gab es aber keinen einzelnen Dill und so wäre die Rezeptidee beinahe geplatzt. Aber, Minusch ganz schlau, hat einfach einen Packen Dill-Salatkrönung mitgenommen. Und nun gibt es bei uns ein neues Lieblingsblitzrezept! ^^

Das braucht ihr für die Soße & den Lachs:

1 Zwiebel
250g Lachsfilet (war in zwei schmalen Stücken)
Öl
Schuss Weißwein (100 ml?)
250 ml Schlagsahne
1 Pck. Salatkrönung Dill

Und so gehts:

1. Gewürfelte Zwiebeln goldgelb in einer Pfanne anbraten.
2. Lachs dazugeben und je Seite ganz kurz anbraten. Nicht zu heiß, nur für ein bisschen "Röstaroma".
3. Mit einem Schuß Weißwein das ganze ablöschen und kurz köcheln lassen.
4. Die Sahne mit der Salatkrönung vermischen und zum Lachs in die Pfanne geben.
5. Das ganze nun köcheln lassen. Vielleicht so 6 Minuten oder ein bisschen mehr?! Prüft die Garstufe vom Lachs in dem ihr ein Filet einfach durchschneidet und reinguckt, ob er schon gut ist.(Hellrosa aber nicht mehr glasig-roh!)

Passt auf, dass der Fisch auch nicht zu trocken wird. Es gibt nichts schlimmeres als bröselig-trockenen Lachs...

Ja, das war es auch schon. Kann man auch selbst draufkommen, ich weiß. ; ) Aber weil es so lecker geschmeckt und der Dill nicht zu stark herausgeschmeckt hat, wollte ich die fixe Idee gern mit euch teilen.

Könnt mir ja mal Bescheid geben in den Kommentaren, wie es euch geschmeckt hat, wenn ihr es ausprobieren solltet. Da würde ich mich sehr freuen.

Leider habe ich es vor lauter Heißhunger nicht mehr fotografieren können. Beim nächsten Mal liefere ich euch das Bild noch nach. Ich mag es offengestanden auch lieber, wenn man sehen kann, was man kochen wird. ; )

Ganz liebe Kochgrüße,
Minusch

EDIT:





Heute (28.11.2012) gabe es das Essen noch einmal, aber diesmal mit Kümmelbohnen. Die Kombi ist auch nur zu empfehlen. ^^





Kaktusgrüße

Ja, ich lebe noch und ich habe auch eine Menge Ideen, die ich euch angedeihen lassen möchte. Nun kommt das große ABER: Die liebe Zeit stellt sich ein bisschen gegen mich. Ich hoffe, ihr seid noch geduldig mit mir. Als kleine Entschädigung dachte ich, ich zeige euch meine kleine Mutante. ; )

Seht ihr, dass die vermeintlich einzelne Pflanze ganz viele unterschiedlich farbige Blüten hat? Ich habe einfach mehrere Weihnachtskaktusfarben in einen Topf gesetzt und dieses Jahr blüt das Töpfchen über und über, sodass es eine wahre Freude ist. Hier noch einmal ein paar Nahaufnahmen von meinem kleinen Glück.^^




 Creme, weiß, pastelllila, rot und pink - alles dabei. Fein, oder? Es sind echt tolle Pflanzen für Gießfaule bzw. -vergesser, Studenten und Farbliebhaber. Falls ihr also demnächst mal keinen Strauß verschenken wollt, kauft doch einfach einen Weihnachtskaktus! Die kleinen Kerlchen werden euch bzw. dem Beschenkten die wenige Pflege mit reichlichem Augenschmaus danken. So nun genug der vielen Lobworte... ; P

Ich habe noch mehr zum Lesen für euch, dass aber ín den nächsten Posts.

GGLG,
Minusch

Dienstag, 9. Oktober 2012

Häkelgrundlagen: Das Stäbchen

 So meine Lieben,
nach langer Grundlagenabstinenz möchte ich euch hier eine neue Maschenart zeigen: das Stäbchen. Es ist eigentlich ganz einfach. Ich habe Schritt für Schritt Fotos gemacht, damit ihr es gut nachverfolgen könnt.

1. Schlingt den Faden einmal über die Nadel, bevor ihr in das "Maschenloch" einstecht.
 2. Dann holt ihr den Faden ganz normal - wie auch beim Häkeln der festen Masche - durch das Loch...
 ...! ; )
 3. Dann habt ihr, wie man hier schön sehen kann, drei Schlaufen auf der Häkelnadel.
 4. Nun kümmert ihr euch zuerst um die ersten beiden Schlaufen von links aus gesehen. Ihr schlingt also den Faden um die Nadel und zieht den Faden durch die ersten beiden Schlaufen.
 5. Dann habt ihr nur noch zwei Schlaufen auf der Nadel: die neue Schlaufe und die "Dritte von links".
 6. Nun häkelt ihr die letzten beiden Schlaufen wie üblich (feste Masche) zuende. Also Faden herumschlingen und durch beide Schlaufen durchziehen.
7. Und dann - tada! - dann habt ihr euer Stäbchen gehäkelt.










Hier seht ihr nun noch einmal die ganze Abfolge als Video.





Ich hoffe, euch hat die Anleitung geholfen und sie war gut verständlich.



Liebe Grüße,
Minusch

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Buch binden - Möchtet ihr eine Anleitung?

Viele Basteleien gibt es noch, die ich euch zeigen will, neben weiteren Grundlagen der Handarbeit. Deswegen will ich euch heute noch gern ein paar Vorgeschmacksbilder präsentieren!

Verschiedene selbstgebundene Werke
Und ich möchte hier ganz kurz festhalten, dass ich wahrscheinlich keine Strickgrundlagen zeigen werde. Wie ihr wisst, kann ich Stricken, Häkeln mag ich aber viel lieber. Im Laufe der Handarbeitskarriere siedelt sich die Vorliebe ja eher bei dem ein oder bei dem anderen an. Zumindest hatte ich sonst immer so den Eindruck, dass es sich spaltet. ; ) Außer natürlich einer von euch ist ganz darauf erpicht, dass ich es erkläre. Dann mache ich das natürlich gern! Wenn das der Fall ist, meldet euch bitte per Kommentar unter diesem Post.

ein selbstgebundener Kalender, den mir meine Freundin geschenkt hat
So und nun zu etwas anderem, was ich euch gern lernen würde. Es ist doch eine relativ aufwändige Bastelei, deshalb möchte ich gern wissen, ob ihr überhaupt Interesse an solch einer Anleitung hättet: Ich kann und würde euch gern zeigen, wie man ein BUCH SELBST BINDET. Vor einem Jahr habe ich in einem Workshop gelernt, wie es geht. Ich war total begeistert, wie man so etwas edles und vermutlich schwer zu bastelndes wie ein Buch so einfach selbst machen kann. Und ich rede nicht nur von zusammen gehefteten Broschüren. Nein, seht selbst!




Wenn man einen alten Atlas zum Opfern hat...
Ein Reisetagebuch

Ein Geschenk für meine Mama: Ein Bastelpoesiealbum...

... in das man all seine Anleitungen eintragen kann.

Hättet ihr Interesse? Es würde dann eine Anleitung in mehreren Teilen werden, weil es, von der Bearbeitung des Blogeintrags abgesehen, z.B. auch einer gewissen Trocknungszeit des Leims etc. bedarf.
Erstmal wünsche ich euch viel Spaß beim Bilder anschauen und ich freue mich auf eure "Auja, gerne!"-Kommentare. ^^

Ganz liebe Grüße,
Minusch

Zwei Serienempfehlungen

Meine Lieben,

in letzter Zeit bin ich auf zwei Serien aufmerksam geworden, die mich mehr als überzeugt haben und die ich euch deshalb nicht vorenthalten will. Ich möchte noch sagen, dass ich die Serien eigentlich auf Englisch schaue und deshalb nicht so viel deutschen Synchronisation sagen kann. Aber erstmal, wovon rede ich: Jekyll & Sherlock.

Sowohl Jekyll (6 Folgen a 50 Minuten) als auch Sherlock (2 Staffeln a 3 Folgen, die wiederum 90 Minuten lang sind) sind BBC-Produktionen, die eine literarische Basis modern adaptierten und das meiner Meinung nach ziemlich gelungen. Natürlich wird von der eigentlichen Geschichte, vor allem was "Jekyll" betrifft, Abstand zu Gunsten der Modernisierung genommen. Ich habe "Den seltsamen Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" vor kurzem gelesen und muss sagen, dass dem alten Stoff zu einem angenehmen, neuen Leben verholfen wurde. "Sherlock" lehnt sich dagegen viel stärker an das Original von Athur Conan Doyle an. Ich muss dazu sagen, dass ich kein eingefleischter Sherlock Holmes-Kenner bin! Einige seiner Fälle habe ich aber auf englisch und deutsch gelesen und empfinde die Folgen als wunderbare Umsetzung.
Ein positiver Nebeneffekt solcher Neuadaptionen ist, dass sich Menschen, die so einen "verstaubten Klassiker" nie freiwillig lesen würden, weil die Weltliteraturhemmschwelle viel zu groß ist, dann aber doch für die zeitlosen und einmaligen Geschichten begeistern lassen. So wie z.B. mein Freund nun auf dem totalen Sherlock Holmes-Trip ist. ;) Da kann man sich doch nur freuen, wenn die alten Werke wieder in neuem Glanz erstrahlen und den ein oder anderen für sich begeistern können.

Vielleicht schaut ihr ja auch mal rein. Die Serien gibt es auf DVD zu kaufen oder bei Itunes runter zu laden.

Viele liebe Grüße,
Minusch

genähte Schlafmaske

Meine kleine Schwester hatte vor kurzem Geburtstag und wie man sich denken kann, bekommen die von mir zu beschenkenden Geburtstagskinder auch meistens noch etwas Gebasteltes dazu. Das was ich ihr genäht habe, werde ich mir auch noch einmal selbst nähen. D.h. wem das Bild/Werk gefällt, der darf sich auf eine Anleitung freuen. ; )

Sie hat von mir eine Schlafbrille bekommen:

Sie ging einfach zu nähen, nachdem ich verstanden hatte, wie man sein eigenes Schrägband herstellt. -.- Wie findet ihr sie? Interessiert euch überhaupt eine Anleitung?

Viele liebe Grüße,

Minusch

Montag, 1. Oktober 2012

Klöppelschmuck

Gestern habe ich den Herbstmarkt in meiner Heimatstadt besucht und bin beim Herumgehen an einem Landfrauenvereinsstand hängen geblieben. Dort saß neben einigen anderen eine Frau, die aus Draht wunderschöne Schmuckstücke geklöppelt hat.

Klöppeln hatte ich bis jetzt nur mit hochkomplizierten Spitzendecken und -borten assoziiert. Vor allem der Schwierigkeitsgrad hat mich stets davon abgehalten, auch diese Handarbeit einmal auszuprobieren. Es sollte doch zu machen sein, oder?

Wie ihr euch sicherlich denken könnt, bin ich seit gestern Abend damit beschäftigt, zu suchen, was es alles an Onlineanleitungen für Einsteiger des Klöppelns gibt. xD Mir ist es noch zu wenig. Gern hätte ich ein Lehrbuch, aber ich weiß einfach nicht, welches ich bestellen soll... Hat jemand eine Empfehlung für mich? In der Zwischenzeit übe ich mich an einem Weihnachtsbaumaufhänger in Form einer Bretzel.;)



Übrigens gibt es auch nicht viele Anleitungen zum Klöppeln mit Draht, erst recht kein Anleitungsbuch zum Kaufen. Mal sehen, ob ich jeh meine eigenen Ohrringe in Händen halten werde.

Ich hoffe, euch geht es gut.
Bis bald,

eure Minusch

Sonntag, 30. September 2012

Buchrezension: Der Simulant


Der Simulant - Chuck Palaniuck


Genre: Roman

Seitenzahl: 318

Originalsprache: Englisch: „Choke“

Erstmals erschienen: 2008










Inhalt:

Victor Mancini ist ein junger Mann, der ein für den Leser amüsantes Problem hat - er ist sexsüchtig. Während der Geschichte entstehen so immer wieder witzige Anekdoten. Zudem besucht Victor immer wieder seine kranke, unterernährte Mutter, die in einem Pflegeheim untergebracht ist. Dort lernt er die attraktive Ärztin Dr. Paige Marshall kennen und begehren, versucht aber ihr "aus höheren Motiven" zu widerstehen. Seine Mutter, Ida Mancini ist so schwach, dass es keine Rettung für sie zu geben scheint. Doch dann hat Paige eine rettende Idee, die sie Victor aber nur unterbreiten will, wenn er endlich mit ihr schläft...  
Kritik:

Schon mal vorab: Chuck Palaniuck ist der Autor des Buches „Fight Club“. Wer die Ideen des Filmes genossen hat, wird auch seine Freude an „Der Simulant“ haben. Ordentlich derb ist der Humor, wie schon zu vermuten ist. Abwechselnd wird von der Gegenwart erzählt und vergangene Erlebnisse Victors mit seiner Mutter eingeflochten. Die kurzweilige Geschichte wartet zum Schluss sogar noch mit einer unvermuteten Pointe auf. Mich hat Palaniucks Schreibstil und seine Ideen so überzeugt, dass ich gleich das nächste Buch von ihm bestellt habe

5 / 5 Sterne

Dienstag, 11. September 2012

Neu entdeckt! ;)

Nun noch etwas ganz anderes:
Wer Büchersammler ist, so wie ich, der kennt das Problem ganz genau. Man ist einfach zu sammelfreudig und aufnahmegutmütig, als dass man zu einem vermachten, gefundenen oder sonst wie geretteten Buch neinsagen könnte. So besitzt man ein großes Spektrum an Büchern von dem man x Prozent nie lesen wird.

Und was macht man damit? Verkaufen. Na ja, gebrauchte Bücher verkaufen sich nicht so gut und schnell.
Verschenken kann man sie auch, ein bisschen Nächstenliebe walten lassen. Obwohl...man will ja auch selbst ein bisschen mehr Platz im vollgestopften Bücherregal. ;) Kurzum man braucht einen zu Beschenkenden oder einen Tauscher. Und weil es für fast alles auch eine Onlineversion gibt, sind im Netz einige Tauschbörsen für die favorisierten Medien zu finden. Ich habe eine Internetseite gefunden, die da heißt "Tauschmuh". (Süß, oder?) Klicke hier, wenn du mal auf Tauschmuh gucken willst!



Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, dass es noch größere Tauschbörsen gibt, mit mehr Auswahl. Allerdings ist mir das zu groß und zu "shop"-mäßig. Die Idee ist so oder so super und ich denke, dass jeder etwas in jeder Tauschbörse, ob groß oder klein, finden und aber auch jemand anderem mit einem der eigenen Buchregalhüter noch eine Freude machen kann.

Vielleicht ist euch das ja auch so neu wie mir und ihr freut euch mit, dass es so etwas gibt.
Ganz viele Liebe Grüße und eventuell viel Spaß beim Stöbern.

Minusch

Wiederentdeckungen - Xena?!

Meine Lieben,
kennt ihr das, wenn man mit Dingen von früher konfrontiert wird, sie aus einer Nostalgielaune heraus wiedererwirbt und dann staunt, dass einem das Buch, der Film oder die Serie von Früher in den Erinnerungen viel besser vorkam? So ging es mir letztens. Im Mediamarkt hatte ich die Staffelboxen einer meiner Jugendserien, "Xena", entdeckt. Überglücklich darüber, dass eine Box nur jeweils 10€ kostete, habe ich ohne Umschweife Staffel 1 mitgenommen.

Vor lauter Euphorie habe ich auf dem Heimweg schon überlegt, ob es dumm war, nicht auch gleich die anderen Staffeln zu kaufen, um alles komplett zu haben. Ein Glück war ich auf dem Weg und nicht in tatsächlicher Gefahr noch mehr zu löhnen. DENN nach den ersten zwei Folgen, die ich ungeduldig angesehen habe, kam ich ins Grübeln. War die Story wirklich so? War da nicht noch mehr einfach gestrickte Action? Warum hat mir das überhaupt sooo gefallen?

Wie doch die Zeit nicht nur alle Wunden heilt, sondern auch Erinnerungen verglorifiziert und Geschmäcker wandelt. Witzig war es schon und meine Reaktion auf die Anfangsmusik war so, wie ich es mir für die ganzen Folgen gewünscht hätte - nostalgisch berührt. Ich werde dem ausstehenden DVD-Material natürlich eine Chance geben, vielleicht fuchse ich mich noch rein.

Hoffentlich konnte ich euch mit der kleinen Anekdote erfreuen und vielleicht dazu ermutigen, euch auch mal wieder an die eigenen medialen Jugendsünden zu wagen.

Ganz liebe Grüße,
Minusch

Dienstag, 28. August 2012

Meine Erkenntnisse über die Haarpflege

Immer mal wieder habe ich die Anwandlungen, mich wie eine Wahnsinnige über bestimmte Beautythemen zu informieren. Besonders die Fingernagel- und Haarpflege haben es mir angetan...^^ Und weil mir doch einige Dinge neu waren, möchte ich euch gern an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.
Mein Leben lang hatte ich meist lange Haare. Getreu nach dem Motto "Die wachsen eh von allein!" habe ich mich auch nie wirklich mit besonderen Anwendungen und Mittelchen um sie gekümmert. Offengestanden haben meine Haare bis jetzt ziemlich viel Experimentelles mitmachen müssen: Blonde Strähnchen (mit 14), Rotfärbung & Dauerwelle (mit 16), der Versuch das Rot zu entfernen mit einer Blondierung (Das ist allerdings kläglich gescheitert. Einen Sommerurlaub lang bin ich dann als Flamme unhergewandelt → platinblonder Ansatz und rote Spitzen. -.-), dann ging es erfolgreich zu einem braunem Bob mit der Aussicht auf Wachsen lassen über (ab 17). Während der Studienzeit habe ich mehrmals zwischen verschiedenen Blondtönen hin und her gewechselt, denn mir gefiel Luna Lovegood in den Harry Potter-Filmen so gut. ^^

Während diesen Eskapaden habe ich nie wirklich Ambitionen gehabt, meinen Haaren mal etwas Gutes zu tun. Durch meine Videoguckerei auf Youtube *schäm* und durch Recherchen in einem sehr guten Forum (→ das LangHaarNetzwerk) habe ich für mich ein paar Faustregeln zusammengetragen, an die ich mich nun halte und die ich euch verraten will. Ich habe das Gefühl, dass meine Haare tatsächlich wenig Spliss haben. Schneller wachsen tun sie natürlich nicht, das braucht genetisch festgelegt seine Zeit.

Also nun, was habe ich umgestellt und sonst noch so beachtet?


Dos       Don'ts
  • zum Durchkämmen: ideal ist es einen Kamm mit groben Zinken verwenden → ich verwende aber eine Mischborsten-Paddlebürste
  • die Haare möglichst nicht im noch extrem nassen Zustand kämmen (Ausnahme: verteilen von Schaumfestiger etc. mit einem Kamm)
  • alle 6-8 Wochen ODER damit die Haare länger wachsen alle 2-3 Monate Spitzen schneiden
  • kaum mit Hitze stylen
  • 1 - 2 x aller 2 Wochen eine Haarmaske machen
  • Nicht die Haare mit dem Handtuch trocken rubbeln, sondern sanft ausdrücken
  • Bevor ich die Haare früh wasche, gehe ich abends mit einem in Haaröl eingeschmierten Zopf ins Bett: Sehr große Erleuchtung meinerseits - Öl ist sehr gut für die Haare
  • Abends zm Schlafen die Haare in einen Zopf flechten,vorher kämmen! → Haarbruch entsteht eben auch, wenn man im Schlaf mit dem Kopf auf dem Kissen rumreibt

    Die Haare im Allgemeinen weniger offen tragen (→ Reibung und Bruch wird vermieden) und viel trinken!


Beim Haare waschen:

  • Shampoo (ohne Silikone, ich bevorzuge mittlerweile auch eher Naturkosmetik) in der Hand anschäumen und dann ausschließlich in den Haaransatz einMASSIEREN
  • Spülung (bei jeder Haarwäsche) in die Haarspitzen & -längen geben
  • nach dem Haarewaschen den Kopf nochmal so kalt abwaschen, wie man es aushält, ca. 20 Sekunden, damit sich die Kopfhautporen verschließen und die Haare danach glänzen

Das Erschütternste von allem war dabei, dass kaum ein handelsübliches Shampoo frei von schlechten Stoffen für die Haare ist. Das Mindeste ist für mich, ein Shampoo ohne Silikone zu benutzen. Das Gefühl was man hat, wenn man nach einer Weile Anti-Silikon-Zeit ein solches Shampoo benutzt, entspricht ungefähr dem einer nassen, frisch platinblond gefärbten Mähne. Gruselig.; )
Soweit halte ich mich an den oben stehenden Merkzettel und bin ganz zufrieden. Man macht sich nicht tot dabei und die Haare scheinen tatsächlich mal gesund zu bleiben.

In der Hoffnung, dass euch mein langes Geschwafel helfen konnte. "Macht euch die Haare schön"!
Eure Minusch

PS: Mein Langwachsziel ist es übrigens endlich wieder mal über die BH-Länge zu kommen, ohne davor einen Abschneidrappel zu kriegen!;)

EDIT(24.08.2013): Mittlerweile mache ich beim Haarewaschen die kompletten Haare nass, mache zuerst die Spülung auf Längen und Spitzen und wasche dann erst die Kopfhaut mit Shampoo. So schützt ihr strapazierte Spitzen vor dem "Shampooauspülwasser" was von oben nach unten rinnt.

Montag, 27. August 2012

Verhäkelte Perlen


Meine Lieben,


letzens war ich in der Bibliothek und habe mir einen riesigen Stapel Bastelbücher und Hörbücher ausgeliehen. Unter anderem war ein Buch dabei, das Anleitungen für Häkelperlenketten enthielt. Leider habe ich es nicht richtig verstanden... So bin ich dann zur einfacheren Variante gewechselt und habe die Perlen in Luftmaschen eingehäkelt. Das Ganze ist sehr schön und filigran geworden! Die Frage ist jetzt noch, was ich damit genau mache. Eigentlich war es als Halskette vorgesehen, aber ich weiß noch nicht, ob es das wird.

So habe ich es gemacht:
- Ich werde ein Video einfügen, der Upload funktioniert heute irgendwie nicht... -


Montag, 6. August 2012

Nachgemacht: genähtes Lesekissen

obendrauf geklettet
Ihr Lieben!
Für meine Mama habe ich zum Geburtstag ein Lesekissen gebastelt und wollte euch zeigen, wie es geworden ist.

Als Vorlage habe ich mir das Lesenkissen "Leselotte" ausgesucht. Dieses besteht aus einem Kissen und aus einer passenden Buchhülle aus Stoff. Verbunden werden die zwei Teile mit angenähten Klettbandabschnitten. Hier mal ein paar Bilder des Ergebisses, damit ihr euch etwas darunter vorstellen könnt:

seitlich geklettet



Wie habe ich das gemacht?

Den Buchumschlag habe ich nach einer Anleitung von Gabriele Conrath gefertigt. Die einzige Modifikation ist, dass ich an den unteren beiden Ecken noch je ein Gummiband mit eingenäht habe, damit man dann später die Buchseiten darunter klemmen kann und sie nicht mehr festhalten muss.



Hier ist ihre Videoanleitung zu finden:

http://www.youtube.com/watch?v=ljkN26_ewSw&feature=plcp

Das Kissen habe ich aus 4 gleichgroßen Ovalen zusammen genäht. Mein Kissen ist ganz schön groß geworden. Es ist nicht nötig das so groß zu machen. Im Original ist es auch kleiner.
 
Innenseite des Umschlags
Rückseite des Umschlags
Kissen von oben
Ich würde vielleicht eine maximale Länge von 22 cm vorschlagen sowie eine maximale Breite von 12 cm.(Jeweils plus Nahtzugabe!)



Wichtig ist, dass ihr das Klettband an dem Kissen länger macht als an dem Buchrücken, sodass ihr das Buch in so unterschiedlicher Weise an das Kissen kletten könnt, wie oben zu sehen ist.
Außerdem solle man zu jedem Buchformat einen Umschlag machen, damit man wirklich alle seine Bücher auf dem Kissen lesen kann. Taschenbücher und gebundene Bücher haben jeweils immer ungefähr die gleiche Größe sodass ihr wahrscheinlich nur zwei Umschäge nähen müsst.

Ich hoffe, dass ihr euch vielleicht auch so ein Kissen bastelt und dann Spaß beim Benutzen habt.

Ganz liebe Grüße,
Minusch

Sonntag, 29. Juli 2012

Tipp: Englische Klassiker zum Hören

Dies ist ein Tipp für alle, die gern Hörbücher mögen, die Itunes inklusive Apple-ID besitzen und die firm genug mit der englischen Sprache sind.

Es gibt die Möglichkeit über Itunes U (U für Univerity) von Unis zur Verfügung gestelltes Material zu downloaden. Das Angebot geht von Vorlesungsvideos über Podcasts usw.

Mein Tipp ist nun, dass ihr auf Itunes (--> Itunes U) der University of South Florida einen Besuch abstattet. Dort findet ihr in der "Literature"-Kategorie viele englische Klassiker eingesprochen und zum kostenlosen Download bereit. Von "The Adventures of Huckleberry Finn" über "Wuthering Heigths" bis hin zu Gedichtsammlungen berühmter Autoren ist für jeden etwas dabei. Allerdings sind die Hörbücher wie schon angedeutet auf Englisch anzuhören.

Die Idee ist sehr schön und die Auswahl kann sich sehen lassen.
Ich hoffe, dass ihr euch vielleicht mit ein paar Hörbüchern die Zeit versüßen werdet.

Bis bald,
eure Minusch


Samstag, 28. Juli 2012

Buchrezension: Magdalena Sünderin

Magdalena Sünderin von Lilian Faschinger


Genre: Roman

Seitenzahl: 352

Originalsprache: Deutsch (Österreich)

Erstmals erschienen: 1996

Hausarbeit: ja









Inhalt:


Magdalena, eine junge Österreicherin, kidnappt aus der Pfingstmesse einen jungen katholischen Priester, dem sie ihre Geschichte erzählen will, fesselt und knebelt ihn zur erzwungenen Beichte an einen Baum.
Sie, auf der ewigen Suche nach wahrer Liebe, lässt sich wieder und wieder auf die unterschiedlichsten, stereotypen Liebhaber, sieben an der Zahl, ein. Immer wenn die Beziehung sie zu bedrohen und einzuengen scheint, gibt es nur noch eine Lösung für Magdalena, um sich selbst zu retten: sie muss den jeweiligen Mann loswerden...


Kritik:


Die Geschichte um Magdalena, die sozusagen Opfer ihrer eigenen Liebesideale wird, hat mich mehr als überzeugt und war sehr amüsant. Durch Magdalenas extremen Charakter, den koketten Umgang mit dem Priester und ihrer einnehmenden Art des Erzählens gestaltet sich das Lesen als sehr kurzweilig. Trotzdem geht der Roman auch in die Tiefe. Ihre Reden gestalten sich sowohl kritisch gegenüber dem Katholozismus, teilweise gegenüber der österreichischen Gesellschaft, aber auch gegenüber der bestehenden Rollenverteilung zwischen Mann und Frau.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die sehr ausgearbeitete Symbolebene. In der Figur der Magdalena wird der verruchte Mythos der Maria Magdalena adaptiert. Die Rahmengeschichte erinnert an das Sündenfallszenario im Paradies. Zudem sind die jeweiligen Liebhaberepisoden so vielgestaltig und abwechslungsreich, dass man ganz traurig mitzählt, wie viele der Liebhaber nur noch übrig bleiben.

Eindeutige Leseempfehlung! ^^

5 / 5 Sternen

Hoffentlich hat euch meine erste Rezension gefallen. Ich muss dazusagen, dass ich -wie ihr wisst- Literaturstudentin bin und deshalb vielleicht manche Buchvorstellung in der Kritik etwas spezieller auf das ein oder andere Element des Buches eingeht, wenn ich z.B. eine Hausarbeit darüber geschrieben habe. Man liest ein Buch eben auch ganz anders, wenn man sich detailliert schriftlich dazu äußern soll. Dennoch habe ich vor auch Romane etc. vorzustellen, die ich für die Uni lesen will/muss wie auch immer, wenn sie mir gut gefallen haben. (Das schreibe ich dann am besten immer dazu, damit ihr euch nicht wundert.^^) Weil es kein ausschließlicher Bücherblog ist, denke ich, dass nur meine "Herzensbücher" Erwähnung finden werden. So ist der Plan bis jetzt. ; )

Allerliebste Grüße,
Minusch

Donnerstag, 26. Juli 2012

Ins Deutsche übertragen: Beanie-Mütze

Jemand von euch hatte auf meinen Vorschlag hin, die Anleitung für die Häkelmütze zu übersetzen, noch einmal nachgefragt, ob ich mich dranmachen könnte und deshalb kommt nun hier meine Übersetzung:

"Die Mützengröße kann variieren je nach der Garndicke und Nadlgröße.[...] Die Runden werden kontinuierlich gehäkelt, d.h. nicht mit Wendemaschen sondern durchgängig. Markiert euch den Anfang jeder Rund mit einem sich gut vom Werkstück abhebenden Garn.

1. Runde: 2 Luftmaschen

2. Runde: 6 feste Maschen in die zweite der Luftmaschen häkeln.

3. Runde: eine feste Masche in die erste feste Masche häkeln. In jede weitere feste Masche der Vorrunde werden je zwei feste Maschen gehäkelt. So dass ihr am Ende auf 11 Maschen insgesamt kommt.

4. Runde: In jede feste Masche der Vorrunde werden je zwei feste Maschen gehäkelt. So dass ihr am Ende auf 22 Maschen insgesamt kommt.

5. Runde: In jede feste Masche der Vorrunde wird je eine feste Masche gehäkelt.

6. Runde:  In die Masche der Vorrunde  eine feste Masche häkeln, in die nächste Masche werden je zwei feste Maschen gehäkelt. Das solange wiederholen, bis die Runde vollendet ist. So dass ihr am Ende auf 33 Maschen insgesamt kommt.

7. Runde:In jede feste Masche der Vorrunde wird je eine feste Masche gehäkelt.

8. Runde: In die zwei Maschen der Vorrunde je eine feste Masche häkeln, in die nächste Masche werden je zwei feste Maschen gehäkelt. Das solange wiederholen, bis die Runde vollendet ist. So dass ihr am Ende auf 44 Maschen insgesamt kommt.

9. Runde: In jede feste Masche der Vorrunde wird je eine feste Masche gehäkelt.

10. Runde: In die drei Maschen der Vorrunde je eine feste Masche häkeln, in die nächste Masche werden je zwei feste Maschen gehäkelt. Das solange wiederholen, bis die Runde vollendet ist. So dass ihr am Ende auf 55 Maschen insgesamt kommt.

11. Runde: In jede feste Masche der Vorrunde wird je eine feste Masche gehäkelt.

12. Runde: In die vier Maschen der Vorrunde je eine feste Masche häkeln, in die nächste Masche werden je zwei feste Maschen gehäkelt. Das solange wiederholen, bis die Runde vollendet ist. So dass ihr am Ende auf 66 Maschen insgesamt kommt.

13. Runde: In jede feste Masche der Vorrunde wird je eine feste Masche gehäkelt.

Wenn euch das groß genug erscheint, könnt ihr zur Rundenanweisung 16 springen. Wenn nicht, nehmt weiter zu nach diesem Schema:

14. Runde: In die fünf Maschen der Vorrunde je eine feste Masche häkeln, in die nächste Masche werden je zwei feste Maschen gehäkelt. Das solange wiederholen, bis die Runde vollendet ist. So entstehen 77 Maschen.

15. Runde: In jede feste Masche der Vorrunde wird je eine feste Masche gehäkelt.

Usw. bis es passt.

16. Runde: In jede feste Masche der Vorrunde wird je eine feste Masche gehäkelt.

Die Runde 16 solange wiederholen, bis die Mütze die erwünschte Länge erreicht hat.

Dann abschließen und die Enden verstechen."

Die Anleitung ist von Kathy North. Ich hoffe, ich konnte dir und euch damit helfen.

Viel Spaß beim Nachhäkeln.
Eure Minusch

brand new!!!

So ihr Lieben,
lang laaang habt ihr nicht mehr von mir gehört. Ich habe den Blog nicht vergessen. Ich habe mir Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass er ein paar neuen Ideen bedarf. Diese werden dann auch dafür sorgen, dass ich öftermal etwas einstelle.; P

Leider muss ich sagen(Ich weiß nicht, ob ihr das kennt?!), dass ich nicht immer Bastellaune habe bzw. Ideen. Aber es gibt ja noch hundert tausend andere Dinge, die frau, mich eingeschlossen, interessieren. Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich mein Themenspektrum um ein paar Kategorien erweitere. Neben den weiter fortbestehenden Bastelanleitungen habe ich noch Folgendes vor:

- Bücherrezensionen
- Filmrezensionen --> vielleicht
- allgemeine Schönheitstipps (Nägel, Haare, Frisuren)
- Rezepte

Alles zusammen sind Dinge, die ich gern mache - also lesen, Filme sehen, mich pflegen ^^ und kochen. Deshalb werde ich euch jetzt hoffentlich öfter beglücken, mit noch ein bisschen mehr Abwechslung.

Es ist eben so, dass meist mein Basteln-Wollen-Schub eher im Herbst und im Winter ist, wo man dann ja auch wegen der Weihnachtsgeschenke sehr eingespannt wird. Deshalb die neue Erweiterungsüberlegung! Ich würde euch auch gern weiter Tipps geben, wo ich vielleicht eine schöne Bastelanleitung bei Youtube oder auf einer Internetseite gefunden habe. Das bleibt alles wie es war. ; )

Ich hoffe, die neuen Ideen kommen bei euch gut an? Ihr könnt mir gern schreiben, wie ihr das findet. Hoffentlich stößt es auf Anklang und ihr lüncht mich nicht, dass ich dem ausschließlichen Bastelblog nicht treu geblieben bin?! ^^

Ganz liebe Grüße,
die zurückgekehrte Phönix-Minusch

Samstag, 28. Januar 2012

Das klassische Granny Square

 Diese Art von Grund- Granny Square habt ihr sicherlich schon ab und zu gesehen. Nun kommt also die Anleitung zu diesen Quadraten, damit ihr auch endlich anfangen könnt mit eurer Decke. ^^
 Angefangen wird mit einer Kette von 6 Luftmaschen, die mithilfe einer Kettmasche zu einem Ring geschlossen wird.

Nun häkelt ihr 3 Luftmaschen als Anfang der ersten Runde übereinander und häkelt anschließend 2 Stäbchen in den Ring.
Als nächstes häkelt ihr 3 Luftmaschen, die bilden die Ecke, und dann 3 Stäbchen in den Ring. Diese Vorgehensweise wiederholt ihr noch zwei Male,schließt das ganze mit einer Kettmasche sodass ihr am Ende ein Viereck habt.

Dann häkelt ihr in eine Eckmasche 3 Luftmaschen der neuen Farbe ein.















Anschließend häkelt ihr wieder 2 Stäbchen, 3 Luftmaschen und 3 Stäbchen. Das bildet in jeder Reihe die Ecke. Ansonsten werden 3 Stäbchen der vorherigen Reihe mit einer Luftmasche überbrückt. So führt ihr also die 2. Runde fort, bis ihr einmal mit Farbe 2 herumgehäkelt habt.

Das war eihentlich auch schon die ganze Kunst! Also noch mal kurz festgehalten:
Reihenanfang immer mit 3 Luftmaschen beginnen, danach nur 2 Stäbchen machen, weil die Luftmaschenkette sozusagen als ein Stäbchen zählt.
Ecken: 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen und 3 Stäbchen
In die Lücken: 3 Stäbchen
Zwischenräume überbrücken: mit je einer Luftmasche









Das kann also beliebig weit fortgeführt werden. Ich habe für meine Deckenquadrate immer 4 Reihen gemacht, wie man auf dem oberen Bild sieht.





In der Hoffnung, dass meine Anleitung nicht zu kryptisch geworden ist. Wenn ja, scheut euch bitte nicht und fragt nach. Ich erkläre es gern noch detaillierter, wenn der Bedarf besteht.
Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Grannysquare häkeln. Es geht super fix, braucht Reste auf und macht echt Laune!!! ^^

Liebste Grüße,
eure Minusch

Freitag, 27. Januar 2012

Nailart Halter - Noch etwas für die Nailartfans ; )

Wer gern mal ein Design an einem künstlichen Nagel ausprobiert, der braucht einen Halter für eben diesen. Aber dafür extra so einen gruseligen Übungsfinger kaufen? Nein, man kann sich natürlich auch etwas selbst basteln!

Seht her:


Ihr benötigt:
- Reste vom Foamboard
- Heißkleber und -pistole
- Cutter und Schneideunterlage
- Lineal, Stift
- Korken


Zuerst schneidet ihr ein Stück aus dem Foamboard
zurecht: 7 cm Länge und 4 cm Breite, dann schneidet mittig in der Länge bis zur Mitte der Breite so einen Schlitz ein. Er darf nicht breiter sein, als das Foamboard dick ist, am besten so 4 mm lang, wenn ihr ein 5 mm dickes Foamboard zur Verfügung habt. (Puh, war das jetzt umständlich! ^^)



Als nächstes steckt ihr das kleine Teil auf ein größeres mit den Maßen 10 cm x 7 cm und zeichnet euch das an und schneidet es so aus, wie man es auf dem rechten Bild sieht.

Dann zeichnet ihr euch zwei Markierung, deren Zwischenraum etwas kürzer ist als der Durchmesser des Korkens ist.








Orientiert euch beim Abschneiden an den Markierungen. Schneidet so abgeschrägt, wie man auf dem Bild sieht, damit der Korken schräg nach unten dann mit Heißkleber aufgeklebt werden kann.


Als letztes schneidet ihr euch noch einen Kreis mit 7 cm Durchmesser, als extra Standbein. Zum Schluss sind die zwei eckigen Foambordteile ineinander zustecken und an dem Kreis festzuleimen.
Dann müsste das ganze Gebilde so aussehen, wie oben schon gezeigt. Wenn euer Korken auch so eine Einkerbung habt, wie meiner, dann könnt ihr den künstlichen Nagel so darauf ablegen. Um das ganze noch stärker für das bemalen zu fixieren, aber micht für die Ewigkeit, gebt ein bisschen Knete auf den Korken und drückt den Nagel dann leicht an.

Viel Spaß beim nailarten. ; )

Eure Minusch
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