Dienstag, 28. August 2012

Meine Erkenntnisse über die Haarpflege

Immer mal wieder habe ich die Anwandlungen, mich wie eine Wahnsinnige über bestimmte Beautythemen zu informieren. Besonders die Fingernagel- und Haarpflege haben es mir angetan...^^ Und weil mir doch einige Dinge neu waren, möchte ich euch gern an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen.
Mein Leben lang hatte ich meist lange Haare. Getreu nach dem Motto "Die wachsen eh von allein!" habe ich mich auch nie wirklich mit besonderen Anwendungen und Mittelchen um sie gekümmert. Offengestanden haben meine Haare bis jetzt ziemlich viel Experimentelles mitmachen müssen: Blonde Strähnchen (mit 14), Rotfärbung & Dauerwelle (mit 16), der Versuch das Rot zu entfernen mit einer Blondierung (Das ist allerdings kläglich gescheitert. Einen Sommerurlaub lang bin ich dann als Flamme unhergewandelt → platinblonder Ansatz und rote Spitzen. -.-), dann ging es erfolgreich zu einem braunem Bob mit der Aussicht auf Wachsen lassen über (ab 17). Während der Studienzeit habe ich mehrmals zwischen verschiedenen Blondtönen hin und her gewechselt, denn mir gefiel Luna Lovegood in den Harry Potter-Filmen so gut. ^^

Während diesen Eskapaden habe ich nie wirklich Ambitionen gehabt, meinen Haaren mal etwas Gutes zu tun. Durch meine Videoguckerei auf Youtube *schäm* und durch Recherchen in einem sehr guten Forum (→ das LangHaarNetzwerk) habe ich für mich ein paar Faustregeln zusammengetragen, an die ich mich nun halte und die ich euch verraten will. Ich habe das Gefühl, dass meine Haare tatsächlich wenig Spliss haben. Schneller wachsen tun sie natürlich nicht, das braucht genetisch festgelegt seine Zeit.

Also nun, was habe ich umgestellt und sonst noch so beachtet?


Dos       Don'ts
  • zum Durchkämmen: ideal ist es einen Kamm mit groben Zinken verwenden → ich verwende aber eine Mischborsten-Paddlebürste
  • die Haare möglichst nicht im noch extrem nassen Zustand kämmen (Ausnahme: verteilen von Schaumfestiger etc. mit einem Kamm)
  • alle 6-8 Wochen ODER damit die Haare länger wachsen alle 2-3 Monate Spitzen schneiden
  • kaum mit Hitze stylen
  • 1 - 2 x aller 2 Wochen eine Haarmaske machen
  • Nicht die Haare mit dem Handtuch trocken rubbeln, sondern sanft ausdrücken
  • Bevor ich die Haare früh wasche, gehe ich abends mit einem in Haaröl eingeschmierten Zopf ins Bett: Sehr große Erleuchtung meinerseits - Öl ist sehr gut für die Haare
  • Abends zm Schlafen die Haare in einen Zopf flechten,vorher kämmen! → Haarbruch entsteht eben auch, wenn man im Schlaf mit dem Kopf auf dem Kissen rumreibt

    Die Haare im Allgemeinen weniger offen tragen (→ Reibung und Bruch wird vermieden) und viel trinken!


Beim Haare waschen:

  • Shampoo (ohne Silikone, ich bevorzuge mittlerweile auch eher Naturkosmetik) in der Hand anschäumen und dann ausschließlich in den Haaransatz einMASSIEREN
  • Spülung (bei jeder Haarwäsche) in die Haarspitzen & -längen geben
  • nach dem Haarewaschen den Kopf nochmal so kalt abwaschen, wie man es aushält, ca. 20 Sekunden, damit sich die Kopfhautporen verschließen und die Haare danach glänzen

Das Erschütternste von allem war dabei, dass kaum ein handelsübliches Shampoo frei von schlechten Stoffen für die Haare ist. Das Mindeste ist für mich, ein Shampoo ohne Silikone zu benutzen. Das Gefühl was man hat, wenn man nach einer Weile Anti-Silikon-Zeit ein solches Shampoo benutzt, entspricht ungefähr dem einer nassen, frisch platinblond gefärbten Mähne. Gruselig.; )
Soweit halte ich mich an den oben stehenden Merkzettel und bin ganz zufrieden. Man macht sich nicht tot dabei und die Haare scheinen tatsächlich mal gesund zu bleiben.

In der Hoffnung, dass euch mein langes Geschwafel helfen konnte. "Macht euch die Haare schön"!
Eure Minusch

PS: Mein Langwachsziel ist es übrigens endlich wieder mal über die BH-Länge zu kommen, ohne davor einen Abschneidrappel zu kriegen!;)

EDIT(24.08.2013): Mittlerweile mache ich beim Haarewaschen die kompletten Haare nass, mache zuerst die Spülung auf Längen und Spitzen und wasche dann erst die Kopfhaut mit Shampoo. So schützt ihr strapazierte Spitzen vor dem "Shampooauspülwasser" was von oben nach unten rinnt.

Montag, 27. August 2012

Verhäkelte Perlen


Meine Lieben,


letzens war ich in der Bibliothek und habe mir einen riesigen Stapel Bastelbücher und Hörbücher ausgeliehen. Unter anderem war ein Buch dabei, das Anleitungen für Häkelperlenketten enthielt. Leider habe ich es nicht richtig verstanden... So bin ich dann zur einfacheren Variante gewechselt und habe die Perlen in Luftmaschen eingehäkelt. Das Ganze ist sehr schön und filigran geworden! Die Frage ist jetzt noch, was ich damit genau mache. Eigentlich war es als Halskette vorgesehen, aber ich weiß noch nicht, ob es das wird.

So habe ich es gemacht:
- Ich werde ein Video einfügen, der Upload funktioniert heute irgendwie nicht... -


Montag, 6. August 2012

Nachgemacht: genähtes Lesekissen

obendrauf geklettet
Ihr Lieben!
Für meine Mama habe ich zum Geburtstag ein Lesekissen gebastelt und wollte euch zeigen, wie es geworden ist.

Als Vorlage habe ich mir das Lesenkissen "Leselotte" ausgesucht. Dieses besteht aus einem Kissen und aus einer passenden Buchhülle aus Stoff. Verbunden werden die zwei Teile mit angenähten Klettbandabschnitten. Hier mal ein paar Bilder des Ergebisses, damit ihr euch etwas darunter vorstellen könnt:

seitlich geklettet



Wie habe ich das gemacht?

Den Buchumschlag habe ich nach einer Anleitung von Gabriele Conrath gefertigt. Die einzige Modifikation ist, dass ich an den unteren beiden Ecken noch je ein Gummiband mit eingenäht habe, damit man dann später die Buchseiten darunter klemmen kann und sie nicht mehr festhalten muss.



Hier ist ihre Videoanleitung zu finden:

http://www.youtube.com/watch?v=ljkN26_ewSw&feature=plcp

Das Kissen habe ich aus 4 gleichgroßen Ovalen zusammen genäht. Mein Kissen ist ganz schön groß geworden. Es ist nicht nötig das so groß zu machen. Im Original ist es auch kleiner.
 
Innenseite des Umschlags
Rückseite des Umschlags
Kissen von oben
Ich würde vielleicht eine maximale Länge von 22 cm vorschlagen sowie eine maximale Breite von 12 cm.(Jeweils plus Nahtzugabe!)



Wichtig ist, dass ihr das Klettband an dem Kissen länger macht als an dem Buchrücken, sodass ihr das Buch in so unterschiedlicher Weise an das Kissen kletten könnt, wie oben zu sehen ist.
Außerdem solle man zu jedem Buchformat einen Umschlag machen, damit man wirklich alle seine Bücher auf dem Kissen lesen kann. Taschenbücher und gebundene Bücher haben jeweils immer ungefähr die gleiche Größe sodass ihr wahrscheinlich nur zwei Umschäge nähen müsst.

Ich hoffe, dass ihr euch vielleicht auch so ein Kissen bastelt und dann Spaß beim Benutzen habt.

Ganz liebe Grüße,
Minusch

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