Sonntag, 30. September 2012

Buchrezension: Der Simulant


Der Simulant - Chuck Palaniuck


Genre: Roman

Seitenzahl: 318

Originalsprache: Englisch: „Choke“

Erstmals erschienen: 2008










Inhalt:

Victor Mancini ist ein junger Mann, der ein für den Leser amüsantes Problem hat - er ist sexsüchtig. Während der Geschichte entstehen so immer wieder witzige Anekdoten. Zudem besucht Victor immer wieder seine kranke, unterernährte Mutter, die in einem Pflegeheim untergebracht ist. Dort lernt er die attraktive Ärztin Dr. Paige Marshall kennen und begehren, versucht aber ihr "aus höheren Motiven" zu widerstehen. Seine Mutter, Ida Mancini ist so schwach, dass es keine Rettung für sie zu geben scheint. Doch dann hat Paige eine rettende Idee, die sie Victor aber nur unterbreiten will, wenn er endlich mit ihr schläft...  
Kritik:

Schon mal vorab: Chuck Palaniuck ist der Autor des Buches „Fight Club“. Wer die Ideen des Filmes genossen hat, wird auch seine Freude an „Der Simulant“ haben. Ordentlich derb ist der Humor, wie schon zu vermuten ist. Abwechselnd wird von der Gegenwart erzählt und vergangene Erlebnisse Victors mit seiner Mutter eingeflochten. Die kurzweilige Geschichte wartet zum Schluss sogar noch mit einer unvermuteten Pointe auf. Mich hat Palaniucks Schreibstil und seine Ideen so überzeugt, dass ich gleich das nächste Buch von ihm bestellt habe

5 / 5 Sterne

Dienstag, 11. September 2012

Neu entdeckt! ;)

Nun noch etwas ganz anderes:
Wer Büchersammler ist, so wie ich, der kennt das Problem ganz genau. Man ist einfach zu sammelfreudig und aufnahmegutmütig, als dass man zu einem vermachten, gefundenen oder sonst wie geretteten Buch neinsagen könnte. So besitzt man ein großes Spektrum an Büchern von dem man x Prozent nie lesen wird.

Und was macht man damit? Verkaufen. Na ja, gebrauchte Bücher verkaufen sich nicht so gut und schnell.
Verschenken kann man sie auch, ein bisschen Nächstenliebe walten lassen. Obwohl...man will ja auch selbst ein bisschen mehr Platz im vollgestopften Bücherregal. ;) Kurzum man braucht einen zu Beschenkenden oder einen Tauscher. Und weil es für fast alles auch eine Onlineversion gibt, sind im Netz einige Tauschbörsen für die favorisierten Medien zu finden. Ich habe eine Internetseite gefunden, die da heißt "Tauschmuh". (Süß, oder?) Klicke hier, wenn du mal auf Tauschmuh gucken willst!



Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, dass es noch größere Tauschbörsen gibt, mit mehr Auswahl. Allerdings ist mir das zu groß und zu "shop"-mäßig. Die Idee ist so oder so super und ich denke, dass jeder etwas in jeder Tauschbörse, ob groß oder klein, finden und aber auch jemand anderem mit einem der eigenen Buchregalhüter noch eine Freude machen kann.

Vielleicht ist euch das ja auch so neu wie mir und ihr freut euch mit, dass es so etwas gibt.
Ganz viele Liebe Grüße und eventuell viel Spaß beim Stöbern.

Minusch

Wiederentdeckungen - Xena?!

Meine Lieben,
kennt ihr das, wenn man mit Dingen von früher konfrontiert wird, sie aus einer Nostalgielaune heraus wiedererwirbt und dann staunt, dass einem das Buch, der Film oder die Serie von Früher in den Erinnerungen viel besser vorkam? So ging es mir letztens. Im Mediamarkt hatte ich die Staffelboxen einer meiner Jugendserien, "Xena", entdeckt. Überglücklich darüber, dass eine Box nur jeweils 10€ kostete, habe ich ohne Umschweife Staffel 1 mitgenommen.

Vor lauter Euphorie habe ich auf dem Heimweg schon überlegt, ob es dumm war, nicht auch gleich die anderen Staffeln zu kaufen, um alles komplett zu haben. Ein Glück war ich auf dem Weg und nicht in tatsächlicher Gefahr noch mehr zu löhnen. DENN nach den ersten zwei Folgen, die ich ungeduldig angesehen habe, kam ich ins Grübeln. War die Story wirklich so? War da nicht noch mehr einfach gestrickte Action? Warum hat mir das überhaupt sooo gefallen?

Wie doch die Zeit nicht nur alle Wunden heilt, sondern auch Erinnerungen verglorifiziert und Geschmäcker wandelt. Witzig war es schon und meine Reaktion auf die Anfangsmusik war so, wie ich es mir für die ganzen Folgen gewünscht hätte - nostalgisch berührt. Ich werde dem ausstehenden DVD-Material natürlich eine Chance geben, vielleicht fuchse ich mich noch rein.

Hoffentlich konnte ich euch mit der kleinen Anekdote erfreuen und vielleicht dazu ermutigen, euch auch mal wieder an die eigenen medialen Jugendsünden zu wagen.

Ganz liebe Grüße,
Minusch

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